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SUMMARY:Workshops und Dialoge zu Mobilitätsthemen
DESCRIPTION:Am Vormittag des 10.3.2023 stellen sich die Projekte des Hans Sauer Preis vor und liefern viele spannende Einblicke in ihre Mobilitätsprojekte. Alle\, die Lust haben\, sind eingeladen\, die Projekte kennenzulernen\, Fragen zu stellen und in den Austausch mit Mobilitätsexpert*innen aus Deutschland\, Österreich und der Schweiz zu kommen! Eine Anmeldung ist für das Publikum nicht notwendig.\nAb 9.00 Uhr Café und Brezn\n9.30 Uhr Vorstellungsrunde 1\nkurze Pause\n11.00 Uhr Vorstellungsrunde 2 \n\nAm Nachmittag des 10.3.2023 finden im Rahmen der Mobilitätskonferenz Workshops zu verschiedenen Mobilitätsthemen statt und es gibt die Möglichkeit zum intensiven Austausch zu Querschnittsthemen. Wir ins gemeinsame Arbeiten und Diskutieren kommen. Dafür wird es vier Räume zu unterschiedlichen Themen geben:\nForschung\, Verwaltung / Politik\, Bürgerschaft / Partizipation und StartUps / Innovation. Es wird pro Themenraum zwei Slots geben\, so dass man in der Pause den Themenraum wechseln kann. Zu Beginn eines jeden Slots gibt es einen kurzen Input\, dann sind die Slots offen für Diskussion\, aber auch kleine eigene Beiträge und Inputs\, die mitgebracht werden\nkönnen. Die Slots werden von Mitarbeiter*innen der Hans Sauer Stiftung moderiert. Die Ergbnisse werden in einer Abschlussrunde geteilt. Um Anmeldung wird unter preis23@hanssauerstiftung.de wird gebeten. Eine Vorkenntnis ist nicht erforderlich.  \n13.30 – 13.45 Uhr Vorstellung Räume\, Themen\, Leitfragen\n13.45 – 15.15 Uhr Workshops Runde 1 \n1) FORSCHUNG: Wie können wir Forschungsprozesse so planen und gestalten\, dass wir vielfältige Vorstellungen zur Mobilität der Zukunft aus der Bürger*innenschaft einbinden und abbilden können? Stefanie Ruf // Professur für Urban Design\, TU München\n2) VERWALTUNG / POLITIK: Wie können Bürger*innen und Verwaltung Verkehrs- und Stadtplanung gemeinsam anwenden? Bjarne Lotze // Stadt Chemnitz im Dialog mit Melanie Grötsch Mobilitätsreferat München\n3) BÜRGERSCHAFT / PARTIZIPATION: Wie wollen wir im Quartier leben? Vera Steinhauser // Hans Sauer Stiftung\n4) STARTUPS / INNOVATION: Wie kann ein zukunftsgerechtes Mobilitätsangebot im Quartier langfristig gesichert werden? Anna Kracher // Veomo Mobility GmbH  \n15.45 – 17.15 Uhr Workshops Runde 2 \n1) FORSCHUNG: Welchen Beitrag kann Bürger*innenbeteiligung und Infrastrukturgestaltung leisten\, um ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten zu fördern? Bjarne Lotze // Stadt Chemnitz\n2) VERWALTUNG / POLITIK: Was lässt sich am Beispiel der IAA-Proteste in München über die Vielfalt\, Dominanz und Marginalisierung von Mobilitätskulturen sagen und über Ziele und Visionen in der Mobilitätswende erfahren? Michael Mögele // TU München\n3) BÜRGERSCHAFT / PARTIZIPATION: Wie gelingt es uns\, ein Innovationscluster sinnvoll und nachhaltig für Bürger*innenbeteiligung zu öffnen?Matthias Grundei\, Carolin Zimmer\, Oliver May-Beckmann\, Mathieu Riou\, Maximilian Pfertner // MCUBE\n4) STARTUPS / INNOVATION: Wie kann ein Mobilitätsökosystem gestaltet werden\, um Nutzer*innen im richtigen Moment mit den richtigen Lösungen für ihre individuelle Reise-\nIntention zu verknüpfen? Michael Wolters\, Geschäftsführer // banbutsu dcp Gmbh\n \n17.15 – 17.30 Uhr Sharing \nDetaillierte Beschreibungen zu den Workshops gibt es HIER.
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SUMMARY:Feministische Mobilitätswende – warum es gerechte Mobilität für alle braucht
DESCRIPTION:>> Mobilität in eine feministische und gerechte Zukunft denken? In einer Gegenwart\, die unsere ganze Aufmerksamkeit verlangt? << \nMobilitätspolitik wird seit Jahrzehnten primär von Männern betrieben. Mit ihrem Fokus ist sie an männlichen Arbeitsverhältnissen ausgerichtet\, sprich\, am Weg zwischen Arbeitsplatz und Wohnort statt an vielfältigen Wegen der Sorgearbeit\, und orientiert sich an männlichen Kriterien wie Stärke\, Dominanz und Konkurrenz. Dass dies weder nachhaltig noch gerecht ist\, zeigen die Herausforderungen der Gegenwart: Hohe Unfallzahlen\, Luftverschmutzung\, Flächenversiegelung\, Angsträume\, Barrieren und eine globale Klimakrise sind als Phänomene untrennbar mit dieser Mobilitätspolitik verwoben. \nDer Zukunftscluster MCube lädt gemeinsam mit der Hans Sauer Stiftung am 9. März 2023 um 18.30 Uhr im Kulturzentrum LUISE dazu ein\, im Hier und Jetzt auszuleuchten\, warum die Zukunft der Mobilität feministisch und damit im Kern gerecht gedacht werden muss: \n\nWie sieht eine Mobilitätswende aus\, die Geschlechtergerechtigkeit\, Privilegien und Diskriminierungen in der Fortbewegung konkret in den Blick nimmt?\nWie hängen Mobilität und soziale Gerechtigkeit zusammen?\nWelche Verbindlichkeiten lassen in Städten und Kommunen eine gerechte\, feministische Mobilitätswende aufscheinen?\nInwiefern betreffen die globalen Verwebungen zwischen (Auto)Mobilität und Klimagerechtigkeit die Mobilitätsplanung im Quartier?\nWas dürfen wir daraus für eine lebenswerte Stadt\, für ein München von morgen lernen?\n\nMit: \n\nLena Osswald (mobilivers)\nKatharina Horn (BUND | Radentscheid München)\nFranziska Meinherz (TU München\, MCube | Stadträtin in Lausanne für Ensemble à Gauche)\nModeration: Suzan Cakar (Kollektiv We won´t shut up! Munich)\n\nVerabreden wir uns schon heute für eine feministische Zukunft der Mobilität! Kommen Sie vorbei\, lassen Sie sich inspirieren und bringen Sie sich ein\, für eine feministische\, inklusive\, klimagerechte Mobilität der Zukunft \nWann und Wo?\nDonnerstag\, den 09.03.2023 ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum LUISE\nRuppertstraße 5 | 80339 München \nDer Eintritt ist kostenlos\, zur ANMELDUNG.  \nZu den Speakerinnen: \nKatharina Horn kommt ursprünglich aus dem Kunst- und Kulturbereich\, hat als Bühnen und Kostümbildnerin angefangen\, dann Kulturmanagement studiert und ist nach einigen Stationen an Museen und anderen Kulturinstitutionen 6 Jahre bei einer Stadtratsgruppe im Münchner Rathaus tätig gewesen. Dort hat sie festgestellt\, dass das Thema Fahrradverkehr und Mobilität insgesamt sehr männlich besetzt ist. Das wollte sie nicht so belassen. Seitdem organisiert sie mit andern die Critical Mass in München\, hat die Kidical Masses durchgeführt\, den Radentscheid München mitinitiiert und arbeitet nun seit bald zwei Jahren im Bereich nachhaltige Mobilität beim BUND Naturschutz in München. \nFranziska Meinherz forscht an der TU München in der Nachwuchsforschungsgruppe TraMS – Transforming Mobility and Society zum Thema städtische Mobilität. Franziska interessiert sich für Alltagsmobilität\, und für die politischen und sozialen Prozesse\, durch die städtische Mobilität gestaltet wird. Franziska promovierte an der ETH Lausanne in Umweltsoziologie und studierte davor Soziologie\, Wirtschaft und Nachhaltigkeitswissenschaften an den Universitäten von Genf\, Boston\, Bergen\, sowie an der Neuen Universität zu Lissabon und der Radboud Universität. Nebst der wissenschaftlichen Tätigkeit in München ist Franziska auch Stadträt*in in Lausanne\, als Teil der Fraktion Ensemble à Gauche. \nSuzan Çakar arbeitet im Bereich der politischen Bildung u.a. mit  den Schwerpunkten Migration\, Rassismus\, Rechtsextremismus\, Jugend und Feminismus. Sie ist Mitgründerin des feminstischen Kollektiv We won´t shut up! Munich. \nSie ist als Kind mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen und hat als Kurdin schon sehr früh aktiv am politischen Leben teilgenommen und versucht\, eine Brücke zwischen den Kulturen zu sein. Um dies zu erreichen\, bietet sie u.a. Toleranztraining für Kinder und Jugendliche an. Sie hat Ethnologie und Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und Spanien studiert. \nLena Osswald\nLena Osswald setzt sich auf verschiedenen Ebenen für eine inklusive Mobilitätswende ein. Von 2016-2018 war sie ehrenamtlich zunächst im Berliner Volksentscheid Fahrrad aktiv und hat später als Mitglied im Vorstand von Changing Cities den Aufbau bundesweiter professioneller Strukturen des Vereins vorangetrieben.  Im 2020 erschienenen Discussion Paper „An alle gedacht?!“ stellt sie gemeinsam mit Ann-Kathrin Bersch die Frage\, welche Impulse von gendergerechter Verkehrsplanung für eine gelungene Mobilitätswende ausgehen können. In Strukturen wie WomenInMobility und dem Netzwerk mobilivers arbeitet Lena an einer vielfältigeren Debatte und inklusiveren Umsetzung von Verkehrspolitik. Lohnarbeitend war sie u.a. mehrere Jahre für ein Beratungsunternehmen tätig und arbeitet mittlerweile in einer Kommunalverwaltung an konkreten Umsetzungsstrategien für Beteiligung und Mobilitätswende. \n  \n 
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