Was ist ein Relais?

Relais-Technologie

Ein Relais fungiert als Schalter, der mit Hilfe eines Elektromagneten bedient wird und Arbeitsstrom-kreise öffnet oder schließt. Es enthält zwei Stromkreise, wobei der erste als Steuerstromkreis und der zweite als Arbeitsstromkreis bezeichnet wird. Beim Schließen des ersten Stromkreises betätigt die Magnetspule den Schalter des zweiten Stromkreises – Folge: Der Arbeitsstromkreis wird geschaltet.

Miniaturrelais wurden die Mikrochips der 1970er und 1980er Jahre als zentrale Bauelemente in allen elektrischen Geräten und Anlagen. Sie bedeuteten im Vergleich zur damaligen Relaistechnik 100fach höhere Zuverlässigkeit, waren 1.000fach effizienter und hatten einen 10.000fach erweiterten Schaltleistungsbereich. Sie reduzierten den Energieverbrauch auf ein Tausendstel und waren für die verschiedensten Anwendungsbereiche programmierbar bei gleichzeitig deutlich niedrigeren Herstellungskosten.

Hans Sauers Relaisentwicklungen schlugen die technologisch entscheidenden Brücken von den elektromechanischen zu den elektronischen Bauelementen auf Basis integrierter Halbleiter-schaltungen. Durch diese Technik ist es bis heute z.B. möglich, durch kleine ungefährliche Steuer-Stromkreise große sowie starke, und damit auch gefährliche Arbeits-Stromkreise zu schalten.

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