Hans Sauer Preis 2017 – Die Finalisten

1. Februar 2017

Finalisten

Die Finalisten des Hans Sauer Preis 2017 „Schule macht sich..“ stehen fest. Die elf Teams wurden aus über 70 Einreichungen aus dem gesamtem Bundesgebiet ausgewählt und von einem Coach bis zur zweiten Einreichung begleitet. Die Konzepte der Finalisten könnten unterschiedlicher nicht sein und zeigen auf, wie vielseitig die Möglichkeiten der partizipativen Schulentwicklung sind. Alle Teams werden nun zu den Social Design Elevation Days 2017 nach München eingeladen, um ihre Konzepte weiter zu entwickeln und um am großen Finale teilzunehmen.

Finalisten Hans Sauer Preis 2017 

Let‘s play Schule

Mit Hilfe des Projekts „Let’s play Schule“ sollen Lehramtsstudenten die Möglichkeit bekommen, echte Praxiserfahrung zu sammeln und auf der anderen Seite Schulen Zeit für Schulentwicklungsprozesse gewinnen. Dafür übernehmen die Studierenden für eine Woche Teile des Lehrbetriebs und unterrichten dort nach selbstkonzipierten Unterrichtsentwürfen.

 

Regionomie: Educational Link to daily ife

Das Team Regionomie möchte mit seinem Projekt erreichen, dass sich Schulen zu ihrem lokalen Umfeld und der Natur hin öffnen, um zukunftsrelevante Themen anschaulicher und lebensnaher vermitteln zu können. Dafür haben sie eigene Methoden und Formate entwickelt.

 

HOBOS

Das Team von HOBOS (Honey Bee Online Studies) bringt Wissenschaft und Bienenforschung an die Schulen. Dafür wurde die HOBOSphere entwickelt, ein Forschungs-Bienenstock, an dem man das Verhalten der Bienen beobachten kann und mit dessen Hilfe Schülerinnen und Schüler zu Jungforschern in zahlreichen naturwissenschaftlichen Themen werden. 

 

PLÖB – eine neue Arbeitskultur in der Schule 4.0

Die Projektidee beschäftigt sich mit der Schaffung eines positiven Umfelds in Schulen und deren Gremien, um Probleme und Herausforderungen selbstorganisiert in den Blick nehmen und lösungsorientiert angehen zu können. Dafür wurde eine Methodik entwickelt, mit deren Hilfe möglichst viele Akteure am Prozess der Schulentwicklung teilhaben kann.

 

Inklusive Lern- und Lehrmaterialien für alle Sinne

Ziel des Konzepts ist es, Lösungen zu finden, um Lesen und Schreiben für möglichst viele Lehrende und Lernende – auch z. B. Sehbehinderte – attraktiv und zugänglich zu gestalten. Dafür werden flexible Lernmethoden entwickelt, die durch entsprechenden Materialeinsatz und Haptik das Begreifen auf verschiedenen Ebenen ermöglichen sowie z. B. Feinmotorik schulen sollen.

 

OASE

Das Projektteam von OASE (Offene Arbeitsatmosphäre – Stille Einzelarbeit) hat sich eigeninitiativ auf den Weg gemacht, ihre Schule zu verändern. Dabei haben sie auch die räumlichen Verhältnisse in den Blick genommen und mit gestalterischen Mitteln nach Lösungen gesucht. Mit dem partizipativen Prozess, den sie dabei angestoßen haben, möchten sie Vorbild für andere Schulen sein.

 

PhotoVoice

„PhotoVoice“ hat eine sehr einfache Methodik entwickelt, wie man Schüler in den Schulentwicklungsprozess einbinden kann. Die Schüler werden in ihrer Lebenswelt abgeholt und können z. B. mit Hilfe des eigenen Smartphones Probleme identifizieren und visualisieren und sich so eine Stimme verschaffen.

 

Codingschule

Die „Codingschule“ möchte einen Raum schaffen, in dem Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern die Digitalisierung des Lebens auf praktische und anschauliche Weise z. B. in Programmierkursen erklärt werden soll. Das Projekt will Schulen aktiv in ihrer Arbeit unterstützen und nicht etwa schulische Arbeit ersetzen.

 

SAUschlau durchs Dorf

Um informelles Lernen zu ermöglichen, entwickelte die Projektgruppe ein Konzept, das es ermöglichen soll, den Schülern das Wissen und das Know-How von Experten und Bewohnern aus dem Dorf zugänglich zu machen, letztlich das ganze Dorf zu einem Lernort zu machen.

 

Wiesenfeld goes digital

Das Team möchte ein „Digitales Lernatelier“ schaffen, das sich in die drei Bereiche Unterricht, Projekte und Medienzentrum unterteilt. Das medienpädagogische Konzept des Ateliers wird in einem beispielhaften partizipativen Prozess erarbeitet.

 

Die Frischluft-Box

Die Frischluft-Box fördert Partizipation und eigeninitiative Problemlösung durch spielerische Vermittlung des Design Thinking-Ansatzes  anhand eines frei zugänglichen Methoden-Baukastens. Der Baukasten besteht aus Lern- und Arbeitsmaterialien, die bei der Anwendung ausgewählter Methoden unterstützt.