Druckkostenzuschuss für das Buch:
Wasser – Kultur – Ökologie: Beiträge zum Wandel im Umgang mit dem Wasser und zu seiner literarischen Imagination
Neben technischen und naturwissenschaftlichen Förderprojekten sollen im Förderschwerpunkt Wasser der Stiftung auch Ansätze anderer Disziplinen berücksichtigt werden. Dahinter steht die Überzeugung, dass im Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser kulturelle Aspekte und Prägungen eine herausragende Rolle spielen: Ein sensiblere und verantwortungsvollerer Umgang hängt essentiell mit kuturell und sozial geprägten Handlungsmustern und -strukturen zusammen.
Die vorliegende Buchpublikation basiert auf den deutschsprachigen Beiträgen, die im Rahmen der von
EASLCE veranstalteten Konferenz zum Thema “Wasser“ (Klagenfurt 28.4.-1.5.2006) vorgetragen wurden. Dort wurde von einem interdisziplinären Wissenschaftler- und Expertenkreis herausgearbeitet, dass sich in der europäischen Kulturtradition unter den vielfältigen Bildern und Auffassungen zum Wasser auch solche befinden, die wichtige Impulse für einen umweltfreundlichen Umgang mit der Ressource bieten.
Der Band besteht aus drei Teilen mit 12 Aufsätzen namhafter Forscherinnen und Forscher auf verschiedenen Gebieten (neben der Literaturwissenschaft sind auch Soziologie, Jura, Geschichts- und Kulturwissenschaft vertreten). Der erste Teil behandelt sozialpolitische, juristische, kulturelle und naturschützerische Aspekte der ökologischen Wende im Umgang mit dem Wasser. In zweiten Teil werden literarische Texte untersucht, deren Warnszenarien und utopische Bilder an die Möglichkeit alternativer Beziehungen zur Natur erinnern. Schließlich wird unter dem Titel Wasser und Gender das Potenzial des anderen Blicks in der Literatur zeitgenössischer Autorinnen ausgelotet. Der Band versteht sich als Beitrag zu einer ökologisch orientierten Wasserkultur, etwa indem ein solcher literarischer Zugang zu ökologischen Themen in die Lehrpläne der Schulen einfließt.
Eine Rezension des Buches aus dem Magazin "sehepunkte" finden Sie
hier.