SUPER!VISION!
Wie sieht angesichts der vielschichtigen demografischen, gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Entwicklung Mode im Jahr 2030 in der Hauptstadt Berlin aus?
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Hintergrund:
Mode ist ein Spiegel von Gesellschaft und Zeitgeist und gleichzeitig ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland. In der klassischen Textilproduktion und -veredelung wird immer noch mit umweltschädlichen Materialien gearbeitet, trotz einiger ökologischer Alternativen. Dabei stellt sich Prof. Seymour die Frage: Wie sieht angesichts der ökologischen, aber auch demografischen, gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen Mode im Jahr 2030 in der jungen, multikulturellen Stadt Berlin aus? Wie können nachwachsende Materialien, regionale Produktion und die Rückkehr zu handwerklichen Techniken Einfluss auf die Textilherstellung gewinnen?
Ziele:Ziel ist die kritische Auseinandersetzung der Studierenden mit der derzeitigen Textil- und Modeproduktion in punkto Nachhaltigkeit, sowie mit gesellschaftlichen und kulturellen Aspekten. Am Ende soll von jedem Projektteilnehmer eine Kollektion, bestehend aus drei Outfits, präsentiert werden, die richtungweisend und visionär bereits heute einen Blick auf die Mode im Jahr 2030 wirft. Mit einer Projektdokumentation in Form eines Mini-Modemagazins sowie Ausstellungen, beispielsweise auf der Berliner Fashion Week, und begleitender Pressearbeit wird die Kollektion für Diskussionsstoff sorgen.
Nicht zuletzt soll so den Absolventen auch die Gründung eines ökologischen Mode- oder Designlabels nahe gebracht werden.
Leistung der Stiftung und Partner:Wir unterstützen das Projekt finanziell, so dass die Studenten die Möglichkeit erhalten eigene Spezialtextilien zu entwickeln und anzufertigen. Diese Arbeit soll auch ansprechend dokumentiert werden, dafür geben wir den einen Druckkostenzuschuss.
Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen unterstützt mit ihrer Initiative zur Förderung der Berliner Kreativwirtschaft „Projekt Zukunft“ voraussichtlich die Ausstellung der Kollektion im Sommer 2011.
Neben dem Fokus auf die Nachhaltigkeit ist dieses Projekt für uns auch unterstützungswürdig durch die Vernetzung sehr vieler unterschiedlicher Bereiche, wie Gesellschaft, Technologie, Ökologie, Materialwirtschaft, künstlerische Individualität.