home_hans_sauer_stiftung



Leichte, klappbare Toilettensitzerhöhung für mehr Mobilität im Alltag

Ein normales WC-Becken ist oft sehr niedrig und bietet keine Möglichkeit zum Abstützen beim Hinsetzen und Aufstehen. Beides ist gerade bei Schmerzen in Hüften und Beinen ein häufiges Hindernis. Ohne großes Aufsehen helfen kleine Alltagsbegleiter ganz zuverlässig weiter. Leider sind diese nicht für den mobilen Einsatz geeignet, da sie oft zu groß und sperrig sind. Auch ein schneller und sicherer Gebrauch ist bei den meisten Hilfen nicht möglich.
Viele unternehmenslustige Personen, die auf so eine Alltagshilfe angewiesen sind, meiden Aktivitäten wie z.B. Restaurantbesuche, Ausstellungen, Reisen, Besuche bei Freunden und Verwandte, da hier oft solche Alltagshilfen fehlen. Sie verlieren dadurch Lebensqualität, da soziale Kontakte und andere bereichernde Momente vermieden werden.

Die Erfinderin Leonore Kühn ist selbst Betroffene, da sie stark an Rheuma erkrankt ist. Sie hat lange vergeblich nach einer verkleinerbaren, leichten Toilettensitzerhöhung gesucht. Und aus der Not heraus Zeichnungen und einen ersten Prototypen aus Pappe angefertigt. Durch die Beratung und Patentrecherche von Herrn Baunach, der im LGA, Training & Consulting GmbH Patentzentrum München tätig ist, konnte erkannt werden, dass so ein Patent noch nicht auf dem Markt ist.  Die Erfindung wurde zum Patent angemeldet.

Die Stiftung vermittelte Frau Kühn zu dem Businessplanwettbewerb an der Ludwig-Maximilians-Universität München weiter und erarbeitet mit ihr, einem Industriedesigner und den Studenten der LMU den optimalen ersten Prototypen.

 
biografie
  tuev rheinland
lmu_flyer