home_hans_sauer_stiftung



EDV-gestützter Kirlian-Messplatz


In den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts entdeckte der russische Ingenieur Semjon Kirlian den nach ihm benannten Kirlianeffekt, mit dem man die optische Leuchterscheinung von biologischen Objekten in einem Hochfrequenz-Hochspannungsfeld bezeichnet. Seit etwa 30 Jahren wird dieser Effekt auch in der naturheilkundlichen Diagnostik eingesetzt, vorwiegend nach einem Verfahren, das der Heilpraktiker Peter Mandel entwickelt hat und das unter dem Namen „Energetische Terminalpunkt-Diagnose“ bekannt geworden ist. Bei diesem Verfahren werden Abstrahlungen der Finger- und Zehenspitzen eines Menschen auf einem Fotopapier aufgezeichnet. Nach dem Entwickeln des Fotopapiers lassen sich anhand der Strahlungsphänomene diagnostische Rückschlüsse auf das medizinische Befinden des Patienten ziehen. Da die Finger- und Zehenspitzen die Endpunkte der Akupunkturmeridiane, die sogenannten Terminalpunkte sind, erhalten die aufgezeichneten Abstrahlungen Informationen über alle Bereiche des menschlichen Organismus. Durch die Entwicklung eines EDV-gestützten Messplatzes ist die Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens in der medizinischen Praxis verbessert worden. Nun werden die Leuchterscheinungen mit einer hochempfindlichen Kamera aufgezeichnet und direkt auf einem Computerbildschirm sichtbar gemacht: Die Bilder können außerdem durch ein Computerprogramm weiter ausgewertet werden.

Diesen Messplatz inklusive Auswertungsprogramm entwickelte Dr. König im Jahr 1994. Die HANS-SAUER-STIFTUNG hat aus dem Bestand des Projektes von Dr. König noch zwei Kirlian-Messplätze, die nun erneut zum Einsatz kamen. Die Heilpraktiker Sigl und Kasanmascheff wollten die Kirliandiagnostik als Verlaufskontrolle in ihrer Therapie anwenden. Die STIFTUNG stellte beiden einen Kirlian-Messplatz inklusive dem Auswertungsprogramm von Dr. König im Jahr 2000 für 21 Monate kostenlos zur Verfügung.

Ergebnisse:
- Bekannte organische Belastungen sind meist erkennbar
- unbekannte Belastungen konnten oft über eine gezielte Anamnese bestätigt werden
- Störungen im klassischen Beherdungsbereich Kopf können gut bestimmt werden
- überraschenderweise werden Amputationen nicht als gestörter Bereich reflektiert

Das im Jahre 1994 entwickelte Verfahren war noch sehr zeitaufwendig und die Software war für den Einsatz im Praxisbetrieb noch nicht ausgereift. Anorganische Objekte konnten noch nicht aufgenommen werden. Mittlerweile hat Dr. König die Hard- und Software des Verfahrens weiterentwickelt. Innerhalb weniger Sekunden lassen sich die Aufnahmen nun computergestützt auswerten und auch anorganische Objekte lassen sich nun untersuchen.
 
drkoenig_pdf
Homepage Koenig
links