Social Design Elevation Days 2016

Abschluss des hochschulübergreifenden Projektes
„Home not Shelter!“

In diesem Jahr gehen die „Social Design Elevation Days“ in die zweite Runde und widmen sich ganz dem Thema der Schaffung von innovativen und integrativen Wohnlösungen für Migranten und Studierende. Dabei liegt der Fokus des Projekts „Home not Shelter! Gemeinsam leben statt getrennt wohnen“, das die Hans Sauer Stiftung im Sommer 2015 ins Leben gerufen hat. Dementsprechend wird in den fünf Tagen an spannende, bereits entwickelte Ideen, Entwürfe und Projekte angeknüpft und diese mit Experten und in der Gruppe weiterentwickelt. Außerdem wird man die Studio und CoCreation-Situation der Veranstaltung nutzen, um an konzeptionellen, aber auch gesellschaftspolitischen Positionen zum Thema zu arbeiten.

Die hochschul- und länderübergreifende Initiative „Home not Shelter!“ stellt mit Blick auf die Integration der in großer Zahl ins Land gekommenen Menschen die Frage nach neuen gemeinschaft­lichen Wohnformen für Flüchtlinge und Studierende. Die angestrebten Lösungen sollen nicht nur kurzfristige Sonderunterkünfte („Shelter“) sein, sondern einem integrativen Wandel unserer Städte soziale und räumliche Formen und Strukturen geben.

In München kommt dieses Projekt während der Social Design Elevation Days zu einem vorläufigen Abschluss und startet zeitgleich in die nächste Phase: die Vorbereitung möglicher Umsetzungen.

Dafür treffen die Projekte der Studierenden aus Universitäten und Hochschulen in Berlin, Oldenburg, Hannover, München und Wien auf Experten, die Expertise aus den verschiedenen Feldern und Fachgebieten mitbringen: aus der Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen, aus Wohnungsbaugesellschaften, aus der kommunalen Verwaltungen, auf Initiativen und Sozialunternehmen und nicht zuletzt die Bewohner von Flüchtlingsunterkünften.

Vom 20. bis zum 24. Februar verwandelt die Hans Sauer Stiftung das Impact Hub in München in ein interdisziplinäres Design- und Architekturstudio, in dem (fast) alles möglich ist. An folgenden Abenden sind die Studiotüren für alle Gäste geöffnet:

20.2.2016, 19.00 – 22.00 Uhr // Impact Hub München

>> Home not Shelter! Abschlusspräsentation und Ausstellung

Seit September des vergangenen Jahres arbeiten mehr als 100 Studierende der beteiligten Hoch­schulen und Universitäten an Entwürfen für lebenswerte Behausungen und nicht nur Notunterkünfte für Geflüchtete und Zugewanderte. Die Entwürfe und Projekte werden an diesem Abend präsentiert. Zudem bleibt bei einem Getränk Zeit für Austausch und Vernetzung.

Ab 22.00 Uhr: Abschlussparty im Provisorium // Lindwurmstraße 37

 

21.2.2016, 18.00 – 20.30 Uhr // Impact Hub München

>> Kochen mit „KITCHEN ON THE RUN“

Das Projekt „KITCHEN ON THE RUN“ wird ab April mit einer Containerküche durch Europa reisen und Geflüchtete und Einheimische in insgesamt fünf Ländern an einen Tisch bringen, um mit Vorurteilen aufzuräumen. An diesem Abend kochen sie mit uns zusammen im Impact Hub und erzählen uns von ihren Vorbereitungen auf das bevorstehende Abenteuer. Um eine Anmeldung an email hidden; JavaScript is required wird bis zum 18.2.2016 auf Grund begrenzter Kapazitäten in den Kochtopf gebeten.

 

23.2.2016, 19.00 – 22.00 Uhr // Impact Hub München

>> Home not Shelter! …goes Design Build  

Wie kann man die Situation in den beklemmenden Sammelunterkünften verbessern? Und wie lassen sich soziale Brücken in und aus diesen hermetischen Orten bauen? Kann gemeinsames Gestalten dies leisten? An diesem Abend starten wir einen Versuch gemeinsamen Entwerfens, Bastelns und Bauens. Alle, denen etwas an Lösungen für die ungenügende Ausstattung von Gemeinschaftsunterkünften liegt, sind eingeladen: Experten und Tüftler, Theoretiker und Praktiker, Handwerker und auch alle, die zwei linke Hände und trotzdem gute Ideen haben. Der Abend wird gestaltet von Prof. Maria Auböck (Akademie der Künste) und ihren Studierenden.

 

24.2.2016, 19.00 – 22.00 Uhr // Impact Hub München

>> Home not Shelter! Das Manifest

Zum vorläufigen Abschluss vom „Home not Shelter!“ werden die Ergebnisse aus dem Austausch der Studierenden mit Experten und Stakeholdern gesammelt zu einem kleinen Manifest zusammengeführt. Dieses wird am Abschlussabend vorgestellt und kann bei einem anschließenden Get together diskutiert werden.